Employer Branding an Hochschulen

Employer Branding an Hochschulen!

Areti Karathanasi gibt Unternehmen einen Leitfaden für erfolgreiches Employer Branding an Hochschulen an die Hand.

Das Bild zeigt Studierende beim Lernen in der Mensa, wo Employer Branding an Hochschulen auch stattfinden kann

Fachkräftemangel, Wachstumspläne, Innovationen: Unternehmen suchen aus den unterschiedlichsten Gründen nach geeignetem Personal. In den meisten Fällen gestaltet sich diese Suche jedoch schwieriger als erhofft, zu groß ist die Konkurrenz auf dem Bewerbermarkt und zu begehrt sind die Fachkräfte. Was also tun? Oft ist es ein guter und vor allem für den nachhaltigen Erfolg richtiger Schritt, die Fachkräfte selbst auszubilden. Oder aber jungen Talenten mit viel theoretischem Fachwissen die Möglichkeit zu bieten, dieses Wissen im Unternehmen in die Praxis umzusetzen.

Die Strategien, die Studierenden an das Unternehmen zu binden, gibt es also bereits. Die hohe Kunst liegt nun darin, dass diese Programme auch von den Fachkräften von morgen wahrgenommen werden.

Viele Kunden kommen daher auf uns zu und möchten frühzeitig die jungen Talente direkt an der Hochschule ansprechen und am besten noch während des Studiums für sich begeistern. Hier erfahren Sie wie eine Recruiting oder Employer Branding Kampagne im Hochschulmarketing am besten gelingen kann.

79%

der Unternehmen nutzen Programme wie Praktika oder Praxissemester, um beim Recruiting in der Zielgruppe der Studierenden erfolgreicher zu sein. 

Die eigenen Ziele kennen

Viele Unternehmen suchen neues Personal. Doch hier endet oft schon die Gemeinsamkeit, zu unterschiedlich sind die Ziele der Unternehmen. Während die einen Young Professionals, DoktorandInnen oder AbsolventInnen mit einschlägiger Berufserfahrung zum sofortigen Einstieg in einer Führungsposition suchen, möchten die anderen vielleicht erst einmal über Praktika oder Abschlussarbeiten den Kandidaten näher kennenlernen und in ihrem Fachgebiet weiterbilden. Diese Ziele muss man für sich einmal definieren, denn je nach Zielsetzung unterscheiden sich die Marketing-Maßnahmen voneinander.

Die richtige Zielgruppe definieren

Ist man sich über die eigenen Ziele im Klaren, geht es an die Definition der Zielgruppe. Hier stehen Ihnen viele Variablen zur Auswahl wie der Studienabschnitt (StudienanfängerInnen, Bachelor, Master oder AbsolventInnen), die fachliche Ausrichtung (wie Mathematik, Jura, Informatik oder Ingenieurwissenschaften) oder die Zielregion oder -hochschule (Großraum Köln, Kölner Hochschulen, zu Köln, A-, B- und C-Standorte). Ich rate meinen Kunden immer dazu, sich sehr genaue Gedanken zu ihrer Zielgruppe zu machen. Denn bei einem zu ungenauen Bild, wen man eigentlich erreichen möchte, kann man schnell den Fokus verlieren: In Deutschland sind insgesamt knapp 2,94 Millionen Studierende an 423 Hochschulen in 263 Hochschulstädten immatrikuliert. Diese verteilen sich auf 83 Fachbereiche, die wiederum in unzähligen Gebäuden auf dem Seminare und Vorlesungen besuchen, in Bibliotheken und Lernräumen lernen oder in einer der 958 Mensen und Cafeterien zu Mittag essen.

Wissen über die Zielgruppe sammeln

Mit der definierten Zielgruppe und den Hochschulen, an denen man diese erreichen möchte, geht es jetzt darum, so viele Informationen wie möglich über die Zielgruppe zu sammeln. Wie groß ist die Zielgruppe überhaupt, die ich erreichen kann? Wo genau halten sich die Studierenden auf dem Campus auf? Welche Wege zur Hochschule nutzen sie? Welche Mensa liegt am nächsten zu den richtigen Seminargebäuden? Mit diesem Wissen kann man die Kampagne mit dem größtmöglichen Erfolg planen.

Die passende Kampagne planen

DIE eine passende Kampagne gibt es nicht, dafür ist die Zielgruppe der Studierenden viel zu heterogen. Der große Vorteil von Werbung an der Hochschule ist aber, dass der Affinitätswert an keinem anderen Touchpoint in der Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen so hoch ist wie auf dem Campus*, was die Streuverluste minimiert. Die Kampagne auf und gegebenenfalls neben dem Campus sollte daher ein Mix aus passenden Marketing-Maßnahmen sein.

Grundrauschen auf dem Campus

Studierende sind in den Hochzeiten des Studiums täglich in der Uni. Da ist es nicht verwunderlich, dass ihnen Kampagnen für Employer Branding an Hochschulen und Werbemaßnahmen auf dem Campus besonders auffallen. Laut einer Umfrage im Rahmen der Jobcampus MINT-Studie aus dem Jahre 2019 gaben 83% der befragten Studierenden an, dass ihnen auf Plakaten in der Hochschule Unternehmen als Arbeitgeber aufgefallen seien. Aushänge an schwarzen Brettern (77%), Promotionaktionen (66%) und Werbung auf Digitalen Screens (55%) überzeugten ebenfalls mit guten Werten.

Gezielte Aktionen an A-Standorten

Jedes Unternehmen hat Zielhochschulen, die sie als besonders renommiert ansieht oder die aufgrund der räumlichen Nähe besonders im Fokus stehen. An diesen sogenannten A-Standorten ist es ratsam, nicht nur auf eine breite Werbepräsenz in der Zielgruppe zu setzen, sondern auch punktuell zu agieren. Bewährt haben sich beispielsweise Promotions mit einem direkten Mehrwert, wie z.B. einem Kaffeewagen vor dem Hauptgebäude oder einem Eiswagen vor der Bibliothek. Hier kommen Sie ins Gespräch mit Ihrer Zielgruppe und wenn Sie geschulte Promotoren und Mitarbeitende aus Ihren Fachabteilungen einbinden, dann können Sie sich auch direkt auf Augenhöhe mit den Talenten austauschen.

Ihre Arbeitgebermarke direkt bei der Zielgruppe

Seit 1996 sind wir die erste Adresse, wenn es um die gezielte Ansprache von Studierenden geht. Das schaffen wir vor allem durch exklusive Werbemöglichkeiten an den genau den Orten, an denen sich die jungen Talente die meiste Zeit des Tages aufhalten: beim Lernen in der Hochschule und in den Pausen in den Mensen und Cafeterien. So schaffen wir es, dass Unternehmen ihre Kampagnenziele mit möglichst geringen Streuverlusten erreichen.

Auszug unserer Partnerschaften:

Gelungenes Employer Branding auf dem Campus von Ferchau

Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt unser Kunde Ferchau: Der Engineering- und IT-Dienstleister nutzt gezielte Kampagnen auf dem Campus, um technikaffine Studierende frühzeitig für den Direkteinstieg oder Werkstudierendenstellen zu gewinnen – genau die Zielgruppe, die im „Leitfaden“ oben beschrieben wird.

»Employer Branding an der Hochschule funktioniert immer dann am besten, wenn Arbeitgeber ihre Zielgruppe genauso genau kennen wie ihr eigenes Unternehmen

Bild von Areti Karathanasi, Geschäftsführerin der Deutsche Hochschulwerbung

Areti Karathanasi,
Geschäftsführung
Deutsche Hochschulwerbung

Alle Infos zum schnellen Nachlesen.

In unseren Mediadaten für Employer Branding und Recruiting erfahren Sie alles über Preise, Formate, Reichweite und Zielgruppen.

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    Auf dem Campus gibt es für Arbeitgeber viele Möglichkeiten für gelungenes Employer Branding
    Campuswerbung

    Noch Fragen zu Employer Branding an Hochschulen? Wir haben die Antworten.

    Welche Werbeformate eignen sich für Ihre Kampagne? Wie finden Sie die richtige Zielgruppe? Und wie misst man den Erfolg von Employer Branding auf dem Campus? In unseren FAQs finden Sie die wichtigsten Infos kompakt und verständlich. Bei Fragen können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

    Gibt es Praxisbeispiele für erfolgreiches Employer Branding an Hochschulen?

    Ja – unser Kunde Ferchau nutzt gezielte Campus-Kampagnen, um technikaffine Studierende frühzeitig für Werkstudierendenstellen und den Direkteinstieg zu gewinnen. Weitere Beispiele finden Sie in unseren Best Cases.

    Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Employer-Branding-Kampagne an der Hochschule?

    Besonders wirkungsvoll sind Kampagnen rund um Semesterstart, vor Karrieremessen oder in der Bewerbungsphase für Praktika und Abschlussarbeiten – dann ist die Aufmerksamkeit für neue Angebote am höchsten. Auch die Prüfungsphase eignet sich, da Studierende dann besonders häufig auf dem Campus präsent sind.

    Was kostet Employer Branding an Hochschulen?

    Die Kosten richten sich nach gewähltem Format, Standort und Laufzeit der Kampagne. Über unsere Mediadaten erhalten Sie einen individuellen Überblick über Preise, Reichweiten und passende Optionen für Ihr Budget.

    Was sind A-Standorte im Employer Branding an Hochschulen?

    A-Standorte sind Hochschulen, die für ein Unternehmen entweder besonders renommiert sind oder sich durch räumliche Nähe anbieten. Dort lohnt sich neben einer breiten Werbepräsenz zusätzlich punktuelles Vorgehen, etwa durch Promotionaktionen mit direktem persönlichem Kontakt zur Zielgruppe.

    Was versteht man unter Employer Branding an Hochschulen?

    Employer Branding an Hochschulen bezeichnet gezielte Maßnahmen, mit denen Unternehmen sich bereits während des Studiums als attraktiver Arbeitgeber bei Studierenden positionieren – zum Beispiel über Plakatwerbung, digitale Screens oder Promotionaktionen direkt auf dem Campus.

    Welche Werbeformate eignen sich für Employer Branding an Hochschulen?

    Bewährt haben sich Plakatwerbung, digitale Campus Screens (DOOH) sowie Promotionaktionen mit direktem Mehrwert, etwa ein Kaffeewagen vor der Bibliothek. Die Kombination mehrerer Formate erzielt meist die beste Wirkung.

    Wie finde ich die richtige Zielgruppe für meine Employer-Branding-Kampagne?

    Entscheidend sind Studienabschnitt (Erstsemester, Bachelor, Master, Absolvent:innen), Fachrichtung und Zielhochschule. Je genauer diese Variablen definiert sind, desto gezielter – und streuverlustfreier – lässt sich die Kampagne planen.

    Wie lässt sich der Erfolg von Employer Branding an Hochschulen messen?

    Klassische Kennzahlen sind Reichweite und Kontakte auf dem Campus, Bewerbereingänge im Kampagnenzeitraum sowie die Entwicklung der Arbeitgeberbekanntheit an den beworbenen Hochschulen. Digitale Formate wie DOOH oder Promotionaktionen mit QR-Code lassen sich dabei besonders genau auswerten.

    Wie unterscheidet sich Employer Branding an Hochschulen von klassischem Online-Recruiting?

    Klassisches Online-Recruiting zielt meist auf konkrete, kurzfristig zu besetzende Stellen ab. Employer Branding an Hochschulen baut dagegen langfristig eine Arbeitgebermarke auf – oft schon Jahre bevor eine passende Stelle überhaupt ausgeschrieben wird. Beide Ansätze ergänzen sich daher in der Regel, statt sich zu ersetzen.

    Sprechen Sie mit uns über Ihre Strategie auf dem Campus!


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