Was ist Studentenmarketing?

Was ist Studentenmarketing?

Wir erklären kurz und knapp, was man unter Studentenmarketing versteht und geben Auskunft über Definition, Maßnahmen und die Abgrenzung zum .

Im Studentenmarketing steht die Zielgruppe im Fokus

Studentenmarketing einfach erklärt!

Definition, Maßnahmen und die Abgrenzung zum Hochschulmarketing.
Studentenmarketing, auch Studierendenmarketing genannt, umfasst alle Marketingmaßnahmen, mit denen Unternehmen die Zielgruppe der Studierenden gezielt ansprechen. Dazu zählen Produktwerbung, Employer Branding und Recruiting-Kampagnen, die Studierende auf dem , in digitalen Lernumgebungen und im studentischen Alltag erreichen. In Deutschland umfasst diese Zielgruppe rund 2,86 Millionen Studierende an über 260 Hochschulstandorten.*



Sie möchten mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren? Sprechen Sie uns gerne an!

Quelle: * Statistisches Bundesamt, WS 2024/25

Studentenmarketing erreicht die Zielgruppe der Studierenden direkt auf dem Campus.

Die beiden Begriffe Studentenmarketing und Hochschulmarketing werden häufig synonym verwendet, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte:

  • Studentenmarketing stellt die Zielgruppe in den Mittelpunkt: Studierende werden überall dort angesprochen, wo sie sich aufhalten – auf dem Campus, auf Lernplattformen, in sozialen Medien oder in der Freizeit.
  • Hochschulmarketing bezeichnet Maßnahmen, die den Ort Hochschule als Werbeumfeld nutzen – von über DOOH bis zu Promotionaktionen.

In der Praxis greifen beide Disziplinen ineinander: Erfolgreiche Kampagnen kombinieren die konzentrierte Reichweite des Campus mit digitalen Touchpoints im studentischen Alltag. Diese umfassende Kommunikationsstrategie bezeichnen wir als 24-Stunden-Ansatz.

Welche Maßnahmen sind die wichtigsten im Studentenmarketing?

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, die Zielgruppe der Studierenden anzusprechen. Unsere Expertise aus 30 Jahren hat uns gezeigt, dass das hier die Wichtigsten sind:

Kriterium

Studentenmarketing

Hochschulmarketing

Ansatzpunkt

Ort im Fokus – die Hochschule dient als Werbeumfeld

Zielgruppe im Fokus – Studierende werden dort erreicht, wo sie sich aufhalten

Reichweite

Campus, Lernplattformen, Social Media, Freizeit, Wohnheime – ortsunabhängig

Primär auf dem Hochschulgelände und dessen unmittelbarem Umfeld

Typische Kanäle

Lernplattformen (EdTech), Online-Jobbörsen, Influencer Marketing, Social Media

Plakatwerbung, DOOH auf Campus-Screens, Promotionaktionen, Sonderwerbeformen

Kontaktqualität

Persönlich, alltagsintegriert, über mehrere Touchpoints verteilt

Konzentriert, hohe Kontaktdichte an einem Ort

Streuverlust

Gering, da gezielt auf die Zielgruppe ausgerichtet – unabhängig vom Ort

Sehr gering direkt am Standort, da nahezu ausschließlich Studierende erreicht werden

Zeitliche Flexibilität

Ganzjährig einsetzbar, unabhängig vom Semesterrhythmus

Häufig an Vorlesungszeiten und Campus-Öffnungszeiten gebunden

Hauptziel

Markenbindung, Recruiting und Kundenbeziehung zur Zielgruppe aufbauen

Sichtbarkeit und Präsenz am Ort der höchsten Zielgruppendichte schaffen

Typisches Einsatzgebiet

Employer Branding, Produktkommunikation im studentischen Alltag

Regionale Kampagnen mit Fokus auf einzelne Hochschulstandorte

Wo die Trennschärfe in der Praxis wichtig wird

Auch wenn beide Begriffe oft synonym fallen, hilft die Unterscheidung bei der Budgetplanung ganz konkret weiter. Wer Studierende primär als Zielgruppe im Kopf hat – etwa für eine bundesweite Recruiting-Kampagne oder eine Produkteinführung – denkt automatisch kanalübergreifend: Der Streuverlust wird über die gesamte Customer Journey minimiert, nicht nur an einem einzelnen Ort. Wer dagegen gezielt an einem oder mehreren Hochschulstandorten sichtbar werden möchte, etwa im Rahmen einer regionalen Markteinführung oder eines lokalen Recruiting-Events, plant eher in Flächen, Zeiträumen und Standorten – klassisches Hochschulmarketing also.

Wann lohnt sich welcher Ansatz im Studentenmarketing?

Für Unternehmen mit bundesweitem Recruiting-Bedarf oder digitalen Produkten lohnt sich meist ein Schwerpunkt auf Studentenmarketing: Die Zielgruppe lässt sich über Lernplattformen, Jobbörsen und Social Media auch dort erreichen, wo kein Werbebudget für physische Flächen an jedem einzelnen Campus vorhanden ist. Regional verankerte Arbeitgeber, Filialisten oder Anbieter mit Sitz nahe bestimmten Hochschulstandorten profitieren dagegen stärker vom klassischen Hochschulmarketing – hier zählt die konzentrierte Präsenz vor Ort, etwa durch Plakatwerbung, DOOH-Screens oder Promotionaktionen direkt auf dem Campus.

Die Königsdisziplin: beide Ansätze kombinieren

In der Praxis liefert die Kombination beider Disziplinen die stärksten Ergebnisse. Der Erfolg entsteht dabei oft in drei aufeinander aufbauenden Schritten: Eine Plakatkampagne oder DOOH-Werbung auf dem Campus sorgt zunächst für hohe Erstkontakte mit minimalem Streuverlust – die Zielgruppe wird dort erreicht, wo sie ohnehin ist. Anschließend schaffen - und Samplingaktionen einen persönlichen Markenkontakt: Studierende können ein Produkt direkt ausprobieren, Fragen stellen und die Marke greifbar erleben – ein Effekt, den reine Plakatwerbung allein nicht erzielen kann. Im dritten Schritt verlängern digitale Touchpoints auf Lernplattformen, in sozialen Medien oder über Influencer-Kooperationen die Kontaktstrecke in den Alltag der Studierenden hinein – auch außerhalb der Vorlesungszeiten und über den Semesterrhythmus hinweg.

Diese Verzahnung von Standort-Reichweite, persönlichem Markenerlebnis und digitaler Alltagsbegleitung ist es, was wir als 24-Stunden-Ansatz bezeichnen: Studierende werden nicht nur an einem Ort, sondern über den gesamten Tag hinweg an den für sie jeweils relevanten Touchpoints erreicht – von der ersten Wahrnehmung auf dem Campus bis zur vertieften Auseinandersetzung mit der Marke im digitalen Alltag.

Studentenmarketing ist immer dann besonders erfolgreich, wenn es die Lebenswelt der Studierenden ernst nimmt. Daher müssen Unternehmen auf relevanten Content, glaubwürdige Ansprache und die Präsenz an den richtigen Touchpoints achten. Das gilt sowohl für Werbung auf dem Campus als auch im Internet oder bei Freizeitaktivitäten der Studierenden.

Quellen: ** Sozialerhebung 22 (2023)
*** Public & Private Screens 2.0 (2025)

Übersicht über Werbemöglichkeiten an der Hochschule
Werbemöglichkeiten auf dem Campus

FAQ zu Studentenmarketing

Es sind noch Fragen zu Studentenmarketing offen? Die häufigsten Fragen beantworten wir in unseren FAQ zu Studentenmarketing.

Für welche Branchen eignet sich Studentenmarketing besonders?

Studentenmarketing eignet sich für nahezu alle Branchen, die Studierende als Konsument:innen oder künftige Fachkräfte ansprechen möchten – von Finanzdienstleistern über Konsumgüterhersteller bis zu Technologieunternehmen. Besonders wirksam ist es im Employer Branding sowie für Marken, die frühzeitig Markenbindung bei der jungen Zielgruppe aufbauen wollen.

Lassen sich Studentenmarketing und Hochschulmarketing kombinieren?

Ja, in der Praxis liefert die Kombination beider Disziplinen die besten Ergebnisse. Werbung auf dem Campus sorgt für hohe Erstkontakte mit minimalem Streuverlust, digitale Kanäle verlängern die Kontaktstrecke danach in den studentischen Alltag hinein. Diese Verzahnung bezeichnen wir als 24-Stunden-Ansatz.

Wann eignet sich Studentenmarketing besser als Hochschulmarketing?

Studentenmarketing eignet sich besonders für Unternehmen mit bundesweitem Recruiting-Bedarf oder digitalen Produkten, da sich die Zielgruppe auch über Lernplattformen, Jobbörsen und Social Media erreichen lässt – unabhängig vom einzelnen Hochschulstandort. Hochschulmarketing lohnt sich dagegen für Unternehmen, die an bestimmten Standorten sichtbar werden möchten, etwa regionale Arbeitgeber oder Filialisten.

Was ist der Unterschied zwischen Studentenmarketing und Hochschulmarketing?

Studentenmarketing stellt die Zielgruppe der Studierenden in den Mittelpunkt und erreicht sie überall dort, wo sie sich aufhalten – auf dem Campus, digital oder in der Freizeit. Hochschulmarketing nutzt dagegen den Ort Hochschule selbst als Werbeumfeld, etwa durch Plakatwerbung, DOOH-Screens oder Promotionaktionen vor Ort. In der Praxis werden beide Ansätze meist kombiniert.

Was ist der Unterschied zwischen Studentenmarketing und Studierendenmarketing?

Es gibt keinen inhaltlichen Unterschied. Studierendenmarketing ist die gendergerechte Bezeichnung für Studentenmarketing. Beide Begriffe beschreiben Marketingmaßnahmen, die sich an Studierende richten.

Was kostet Studentenmarketing?

Die Kosten variieren stark nach Medium, Standort und Laufzeit. Einen Überblick über Preisfaktoren oder ein individuell auf Ihre Kampagne abgestimmtes Angebot stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns dafür unverbindlich.

Welche Kanäle funktionieren im Studentenmarketing am besten?

Am wirksamsten ist ein Marketing-Mix: Werbung auf dem Campus (Plakat, DOOH, Promotion) erzielt hohe Aufmerksamkeit bei minimalem Streuverlust, digitale Kanäle wie Lernplattformen und Social Media verlängern die Kontaktstrecke in den studentischen Alltag.

Wie lässt sich der Erfolg von Studentenmarketing messen?

Übliche Kennzahlen sind Reichweite und Kontakte auf dem Campus, Klick- und Interaktionsraten bei digitalen Kanälen sowie recruiting-relevante KPIs wie Bewerbungen oder Traffic auf Karriereseiten. Welche Kennzahlen im Detail sinnvoll sind, hängt vom Kampagnenziel ab – wir beraten Sie gerne zu einem passenden Messkonzept.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Strategie auf dem Campus!


     Schliessen

    Mediadaten

    Gerne senden wir Ihnen unsere aktuellen Mediadaten mit unseren Werbemöglichkeiten auf und neben dem Campus zu. Füllen Sie einfach das untenstehende Kontaktformular aus.

      Welche Daten interessieren Sie?


       Schliessen